Zusammenfassung
Der MF 67 (Métro Fer Ausschreibung 1967) ist ein Eisenbahnrollmaterial der Pariser Metro. Er wird in den Linien 3, 3 bis, 10 und 12 eingesetzt. Die anderen Eisenbahnmetrolinien sind mit MF 77 (Linien 7, 8 und 13), MF 88 (Linie 7 bis) und MF 01 (Linie 2, 5 und 9) ausgestattet. Die Régie autonome des transports parisiens (RATP) hatte in der Vergangenheit das Ziel, ihre Linien
Mit all den zu ersetzenden Leitungen hätten die Arbeiten bis zum Ende des Jahrhunderts gedauert, was die Betriebsdauer einiger Sprague-Thomson-Züge auf bis zu 80 Jahre verlängert hätte.
Dank der Fortschritte bei der technischen Leistungsfähigkeit konnte man Eisenbahnwaggons mit pneumatischen Waggons vergleichen, sofern eine vollständige Haftung mit den Schienen und die Verwendung von Widerstandsbremssystemen gegeben waren. Auf diese Weise konnten die Zugverbände alle 18 Monate (mit einer Abweichung von einigen Monaten) erneuert werden.
Die RATP beschloss im Juni 1966, die Bestellung von vierzig fünfteiligen Zügen und zwei Vorserienzügen mit sechs Waggons aufzugeben; zwei Hersteller wurden ausgewählt: Brissonneau et Lotz und CIMT. Zweiundzwanzig dieser Züge wurden zwischen 1968 und 1971 auf der Linie 3 und zwanzig auf der Linie 7 in Betrieb genommen. Die MF 67-Züge wurden zwischen 1967 und 1977 in mehreren Unterserien produziert.MF 6
MF 67 B: 6 Waggons; diese kleine Serie diente zum Testen verschiedener Ausrüstungen, blieb aber im Prototypenstadium. Es gab zwei Unterserien, B1 mit den Waggons M.10020, M.10024, M.10025 und M.10028 sowie B2 mit den Waggons M.10054 und N.11054. Sie wurden auf den ursprünglichen Typ zurückgerüstet.
MF 67 C: 68 vollständig gekuppelte Waggons, davon 22 mit einmotorigen Drehgestellen, die für die Linie 3 vorgesehen sind, sogenannte C1 (Waggons mit den Nummern M.10091 bis M.10134, N.11091 bis N.11134, NA.12051 bis NA.12072), und 46 mit zweimotorigen Drehgestellen, die für die Linie 7 bestimmt sind, sogenannte C2 (Waggons mit den Nummern
MF 67 CS: 5 Triebwagenprototypen, ausgestattet mit MTE-Drehgestellen, die identisch mit denen des MF67 F und des MF77 sind. (Waggons mit den Nummern M.10225 und M.10226, N.11225 und N.11226, NA.12119)
MF 67 CX: 16 Anhänger, die den Bestand ergänzen sollen (Waggons mit den Nummern N.11228 bis N.11234, NA.12120 bis NA.12128), wobei die Waggons N.11234 und NA.12128 Prototypen waren, die mit Schwenktüren wie die MF 77 ausgestattet waren.
MF 67 D: 363 Waggons, die dazu bestimmt sind, neue Züge zu bilden und für bestehende Züge eine teilweise Haftung zu schaffen. Der Typ D umfasst die Waggons S (mit Führerstand), A und B außerhalb der Unterserien E und F. Abgesehen von drei Zügen, die noch vollständig haftend sind (allerdings mit ein oder zwei inaktiven Triebwagen), gehören derzeit (November 2011) alle MF
MF 67 E: 56 Züge mit Zweimotoren-Drehgestellen und Rekuperationsbremse zur Ausrüstung der Linie 8 (1974-1976). Diese wurden anschließend auf der Linie 2 (48 Züge) und der Linie 7 bis (8 Züge mit 4 Waggons, wobei die B-Anhänger entfernt wurden) eingesetzt. Die letzteren wurden (nach einer Umstellung auf 5 Waggons) auf die Linie 10 übertragen, als der MF 88 ein
MF 67 F: 51 Züge mit einmotorigen Drehgestellen, ausgestattet mit MTE-Drehgestellen (Luftfederung und rekuperatives Bremsen). Die MF 67 F wurden von 1975 bis 1978 auf den Linien 7, 7 bis und 13 eingesetzt und anschließend von Mitte der 1980er Jahre bis 2013 auf der Linie 5 verwendet. Die Waggons tragen die Nummern M.10501 bis M.10602, N.11501 bis N.1155
Ab 2004 wurden die MF 67 D der Linie 3 zunächst renoviert, indem sie mit dem sogenannten automatischen akustischen und visuellen Ankündigungssystem (ASVA) ausgestattet wurden und eine neue, schwarze Lackierung der Vorderseite erhielten.
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