iCharge - ein leistungsstarker modularer Ladeblock.
Warum sollte man es bauen?
Vor einigen Jahren kaufte ich das SW3518-Modul. Es fiel mir auf als ein Buck-Konverter, der eine breite Palette von Ladeprotokollen unterstützt. Es war stabil, zuverlässig und vor allem erschwinglich. Auch jetzt ist es immer noch beliebt und hat viele positive Bewertungen. Ich würde es selbst empfehlen - besonders die S-Version mit einer Nennleistung von 65 Watt. Wenn Sie mehr Leistung wünschen, sollten Sie sich für die P-
Konzept und Umsetzung
Im Laufe der Zeit beschloss ich, nicht nur das Modul zu verwenden, sondern auch meine eigene Ladestation auf Basis des SW3518 zu bauen. Die Idee war einfach: Jedes Modul ist unabhängig und alle sind an eine gemeinsame Stromschiene angeschlossen. Das erhöht die Zuverlässigkeit - wenn eines ausfällt (was seit Jahren nicht passiert ist), zieht man es einfach heraus und setzt ein neues ein.



Ursprünglich plante ich, drei Module zu verwenden, aber das schien schnell nicht ausreichend zu sein. Am Ende hatte ich fünf. Das Ergebnis? Insgesamt 10 Ports - die Hälfte Typ A, die Hälfte Typ C. Typ C unterstützt Power Delivery und andere Schnellladeprotokolle.
Technische Nuance
In allen SW3518-Modulen, ob S oder P, werden beide Ports vom gleichen internen Chip gesteuert. Das bedeutet, dass nur ein Port gleichzeitig PD oder andere Schnellladeprotokolle liefern kann. Sobald zwei Geräte angeschlossen sind, reduziert der Controller beide Ports auf eine Standard-5V-Ausgabe und deaktiviert PD und QC. Der Hauptunterschied zwischen den S- und P-Versionen liegt in der Leistungskapazität (
Machtbetrachtungen
Mein aktuelles Setup beherbergt fünf Module. Sie könnten es auf 10 oder sogar 20 skalieren und einen ernsthaften Power-Hub erstellen - vorausgesetzt, Sie haben das richtige Netzteil. Aber in der Praxis kann selbst eine 200W-Einheit von Mean Well damit problemlos umgehen. Warum? Weil eine vollständige gleichzeitige Belastung aller Ports selten ist. Geräte wechseln sich ab, ziehen weniger Strom, während sie aufgeladen werden, und ein
Kühlung und Montage
Ein bemerkenswerter Nachteil des SW3518 ist der Mangel an ordnungsgemäßer Kühlung. Ich empfehle, zumindest einen kleinen Kühlkörper zum Controller hinzuzufügen. Der Induktor wird auch warm - ein größerer wäre besser gewesen, aber sie haben wie üblich an der Qualität gespart. Dennoch erreicht er bei 70% Last eine Temperatur von etwa 55 °C, was mit passiver Kühlung bewältigt werden kann.
Ein weiteres Problem - keine Montagelöcher. Es ist nur eine nackte Platine. Ich habe Zeit damit verbracht, eine saubere Lösung zu finden: die genauen Abmessungen sind in 3D modelliert. Die Module gleiten wie Stecker in die Frontplatte, und eine hintere Klemmplatte sperrt sie in Position. Ich habe alles mit einer 1,2 mm Kupferbusleiste verbunden, was sowohl die Leitfähigkeit als auch die Stabilität verbessert hat.
Indikatoren und Layout
Lichtleiter werden aus standardmäßiger 1,2 mm Angelschnur hergestellt. Eine blaue LED dient als gemeinsamer Indikator - ich habe den Rest entfernt. Rote LEDs leuchten auf, wenn die Schnellladung beginnt. Wenn ein Gerät PD oder QC anfordert, zeigt eine rote Leuchte über dem aktiven Port an. Klar und informativ.

Das Gehäuse hat die Form einer Klammer. Es wird auf einem Schreibtisch oder Ständer montiert, nimmt keinen Platz ein und bleibt an Ort und Stelle. Für den Griff habe ich 0,5 mm selbstklebendes Silikon verwendet, das sehr gut hält und leicht zu finden ist.
Drucken und Personalisieren
Das Gehäuse wird in PLA+ von eSUN in Kaltweiß und Silber gedruckt. Die STL-Datei enthält unbemalte Etiketten auf der Frontplatte - teilen Sie die Objekte manuell in Ihrem Slicer auf und weisen Sie Farben zu. Die 3MF-Version ist bereits für den zweifarbigen Druck vorbereitet.
Du kannst Etiketten in modernen Slicern wie Bambu Studio, OrcaSlicer oder PrusaSlicer bearbeiten. Überschreibe meine nur nicht - platziere deine eigenen darüber mit den Werten oder Titeln, die du bevorzugst. Es ist eine manuelle Bearbeitung - nicht automatisch. Ich habe meine Version iCharge genannt. Der Name wird zwar häufig verwendet, aber ich mag ihn und er funktioniert.
Montagevideo
Der gesamte Bauprozess wird im Video gezeigt. Nichts wurde geschnitten - nur die sich wiederholenden Schritte wurden beschleunigt. Schlüsselschritte werden vollständig oder verlangsamt gezeigt. Wenn Sie meine früheren Videos gesehen haben, werden Sie viele der Schritte wiedererkennen. Dieses Video setzt in demselben Stil fort.
iCharge ist nicht nur eine maßgeschneiderte Lösung - es ist eine praktische Antwort auf die Mängel kommerzieller Ladestationen: leistungsstark, reparierbar und skalierbar.
Siehe das Video für Details:
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Teil-Links unten:
- DC-DC-Abwärtsmodul SW3518P
- DC-DC-Abwärtsmodul SW3518S
- ESUN Filament PLA
- Flexibles Silikonkabel 10-26 AWG
- Selbstklebende magnetische Gummiblätter
- Einlegeelement Nut 2.5
- Einsetzen von Ringschrauben M3
- Schrauben mit flachem Kopf M2.5 - M6
- Gewindestange aus Messing M3
- Kristallangelschnur
- Neodym-Magnet-Rundbecher D20
- Mein Well RSP-200
- MEAN WELL RSP-100
- Mein guter LRS
Links zu verwendeten Tools:
- NOGA-Entgratwerkzeug und Klingen
- Winkelschleifer
- Polierende Akku-Bohrmaschine
- Gewinde-Schraubgewinde
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Modellquelle



